
Ich muss sagen, auch wenn es hinter der Bühne erwartungsgemäß recht dreckig, alt und eben wenig nobel war, so fand ich es recht witzig wie beim Klingeln nach der Pause alle kostümierten Sänger aus den verschiedensten Richtungen eintrudelten, um die Bühne und vor allem das Publikum für sich zu erobern. Ähnlich Bienen, die ihrer Bienenkönigign gehorchend aus allen Richtungen zusammenkamen.
Danach hatte ich selbst sogar Gelegenheit mich auf die Bühne zu stellen. Zwar ohne Kostüm, ohne Make-Up und Gott sei Dank auch ohne gesangliche Darbietung, aber immerhin mit Bühnenbild und fantasierend, dass die Staatsoper vollbesetzt ist und auf meine Darbietung wartet. Ich glaube im wahren Leben muss das schon ein umwerfendes Gefühl sein.
Auch gesehen: Ioan Holender, der sich mit seiner Protagonistin über die Darbietung unterhielt. Beide machten einen sehr zufriedenen Eindruck.
Btw: Das Stück hieß L'elisir d'amour, auf deutsch Liebestrank.
Schokocookie - am 1. Mai 2004, 17:59 - Rubrik: Kultur