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Nachdem ich hier versprochen habe mein neues Ballkleid abzubilden, möchte ich das auch tun. Ein Versprechen bricht man nicht, auch wenn dieses Blog nicht mehr aktiv sein sollte. Mein allerletzter Eintrag also. Versprochen.

Ballkleid

PS: Das Oberteil ist anders. Wichtig ist lediglich der Rock. Aber jetzt bin ich wirklich still.

Manchmal muss man daneben schießen, um ins Ziel zu treffen.
Manchmal muss man das Falsche tun, um das Richtige zu erhalten.

Why

Mit Worten, die meine momentane Lebenslage ziemlich genau beschreiben, beschließe ich dieses Blog.

Es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut.

Verständnis und Rücksichtnahme sind aus. Der Rest ist sowieso immer ungewiss.
Edit: Gilt auch für Cookie.

Btw: Hier wird geschrieben was Cookie schreiben möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Wer etwas nicht lesen möchte, soll es nicht tun. Hat mir mal jemand gesagt. So einfach ist das.

Warum es nur so viel Beziehungsmist geben muss. Beim Versuch, all diesen Mist zu beseitigen und den Haufen kleiner zu machen, bekomme ich zu hören:

"Das ist alles so mühsam. Warum kann nicht einmal alles ruhig sein?"

Wie, wenn der Mist an meinen Fingern klebt? Bin ja grad dabei alles runterzuwaschen!
Noch dazu wo der Misthaufen nun schon so weit abgearbeitet ist und der Boden bereits durchscheint.

Vielleicht sind die Männer wirklich vom Mars und die Frauen von der Venus und vielleicht waren sie ursprünglich nie für einander bestimmt. Fatal.

CosmopolitanJetzt nur noch ein Löffelchen Verständnis, eine Prise Rücksichtnahme, eine Messerspitze Gewürzmischung bestehend aus Ehrlichkeit und Standhaftigkeit und das ganze dann mit den bereits zugegebenen Ingredientien vermischen. Das Ergebnis ist ein wunderbarer Cocktail, den zu schlürfen ich schon fast nicht mehr erwarten kann. Die Vorfreude ist groß.

Barman, please get started!

Klärende Phase. Vieles entwirrt sich. Wie eine Schnupfennase, die mit jedem weiteren Taschentuch freier wird. Strapaziös, aber unerlässlich. Sehe schon die wunderbare Zeit vor mir.

[Leise hoffe ich, dass ich mich nicht zu früh freue.]

Wenn mein Bruder das wüsste...
Er geht schon unter normalen Umständen soweit, dass er nur noch mit einer aus aluminiumartigem Stoff bestehenden, selbstgenähten Kutte auf der Terrasse sitzt, um die Strahlung von den Handymasten rund um seine Wohnung abzuschirmen.

Überall - Plakate, Zeitungen, Internet, Radio, Fernsehen - steht es geschrieben und wird es gehört:

Wir sind Europa!

Der Gedanke gefällt mir. Europäische Werte sind und werden (hoffentlich) immer wichtiger.

Doch warum können die, die das so lautstark preisen, nicht den ersten Schritt in diese Richtung setzen? Was für ein Schein, wenn paroliert, aber nicht selbst vorgelebt werden.

Bestes Beispiel: Die Rolle von Polen bei der Einigung um die EU-Verfassung. Ist besonders eklatant, da offensichtlich und aktuell. Leider ist die Konzentration auf das Herausschlagen von Vorteilen für das eigene Land usus.

Wo bleibt da der Gedanke des Vereinten Europas? Falsch, den Gedanken gibt es schon, aber die Durchsetzung! Wie steht es mit der?

Konnte Leute, die sich selber für cool halten, noch nie leiden. Driftet oft ab ins Peinliche, sodass ich doppelt unangenehm berührt bin.

Es ist Wiener Festwochen - Zeit!

Und ich habe das Glück sie in vollen Zügen auskosten zu können.

1. Ibsen's Peer Gynt im Theater an der Wien

2. Ibsen's Baumeister Solness im Akademietheater

Zweiteres war besonders spektakulär, da es sich um die Premierenvorstellung handelte. Meine erste Theaterpremiere überhaupt.

Resümee:
-- Grandioses Stück sowohl vom Inhalt als auch von den Darstellern her (mit Ausnahme von Dorothee Hartinger), unglaublich stylisches Bühnenbild, tolle Regie.

-- Viel Glück beim Sitzplatz. Konnte einen Restplatz am Balkon, 1. Reihe Mitte ergattern!! :-)))

-- Ähnlich interessant wie das Stück war die Zusammensetzung des Publikums. Von Politikern, über Künstler, bis hin zu Fanatikern und Cookie!

-- Auch noch nie erlebt: Die Premierenfeier danach. Bin begeistert! Zwischen Schauspielern, wichtigen und weniger wichtigen Leuten Sekt und Wein zu schlürfen kann schon einiges! :-)

-- Meine Kompanen waren wie immer supergut drauf und haben letztendlich all das ermöglicht. Mit ein bisschen Insiderwissen und Chuzpe gehts schon... Amüsant, spektakulär und lustig!

Einmaliger Abend!

Versteht, dass ich euch einen langen Brief schreibe, aber für
einen kurzen ist keine Zeit.
Voltaire, 1694-1778

Auch wenn die Chancen auf einen durchdachten, prägnanten Beitrag um halb 3 Uhr früh nicht sehr gut stehen, so will ich dennoch alles niederschreiben, was ich mir denke und mich in diesem Moment erfüllt. Unstruktur und Chaos garantiert!

Ich glaube ich konnte einen ganz gewichtigen Grund für diese Problematik ausfindig machen. Deshalb "einen" und nicht "den", weil ich mir nicht sicher bin, ob sich da noch andere Gründe hinter der Verworrenheit verstecken.

Heute meinte jemand zu mir: Wenn du auf den Grund draufkommst, wird es nicht besser. Die Situation lässt sich zumeist so und so nicht ändern. Du sitzt dann da, kennst dich aus, hast aber null Einfluss.
Das mag stimmen.
Doch empfinde ich es dennoch als sehr wohltuend und befreiend, dass ich das Gefühl an etwas festmachen kann und nun nicht mehr nur am Gefühl herumkaue.
Gemäß Why, der schrieb:

Der Schmerz der Ungewissheit ist oft schlimmer als die Gewissheit des Schmerzes...

Abgesehen von dieser Befreiung und Befriedigung, hat meine Erkenntnis jenen Vorteil, dass ich nun die gesamte Vergangenheit aus einem neuen Gesichtspunkt heraus aufrollen kann. Und viele Dinge erscheinen jetzt in einem viel klareren Licht. Zusammenhänge lassen sich logisch nachvollziehen. Ängste sind nicht nur verschwunden, sondern erscheinen im nachhinein nahezu lächerlich. Ich bin erstaunt, wie lange ich gebraucht habe, um das alles herauszufinden. Wo ich es von außen doch immer wieder gesagt bekommen habe, doch es nicht glauben konnte.

Anscheinend ist ein tiefer Fall die Bedingung für langanhaltende Festigung und persönliches Wachstum. Erst durch den Fall beginnt man nachzudenken. Über sich selbst und über seine Umgebung.

Heute bin ich fast ein bisschen stolz auf mich. Heute ist der erste Tag, an dem ich richtig froh bin, das zu sein, was ich bin und wer ich bin. Und das Schöne ist: Ich bin mir heute viel bewusster über mich selbst, als ich es vor jener Zeit war. Ich habe mich also kennen gelernt. Und ich konnte nicht nur mich kennen lernen, sondern auch die anderen. Und das verleiht mir für diesen kurzen Moment ein Gefühl des Sieges. In dem Moment, in dem ich mich kenne und die Verhaltensmuster anderer verstehe, kann ich über den Dingen stehen. Victor!

Und ganz leise sei gesagt: Ich will hier nichts verschreien.
Obwohl das sowieso unmöglich ist, denn Erkenntnisse bleiben ein Leben lang und können einem auch nicht mehr genommen werden.

Auch dachte ich in diesem Moment: Wer weiß, vielleicht fällst du morgen gleich ins nächste Loch, weil du dir zu siegessicher warst.
Doch diesem Gedanken lache ich ins Gesicht und sage:
Mag das nächste Loch kommen. Auch aus diesem werde ich einen Weg finden und auch dieses mal werde ich um Erkenntnisse und Erfahrungen reicher. A la longue kann man nicht verlieren. Dieses Spiel gefällt mir.

Obwohl: Man kann sehr wohl etwas verlieren. Wenn man die Menschen um sich herum verliert, dann geht nichts mehr. Denn erst durch sie war es mir möglich weiterzukommen. Daher (weil "sagen" so kitschig ist und dieser Text Kitsch nicht auch noch vertragen würde):
Ich "denke" mir ein großes Danke an all meine Mitmenschen für die Ermöglichung des oben Geschriebenen.

Umwerfend!

Klischees sind im Grunde nichts verwerfliches. Da und dort sind sie durchaus lustig und eine Erwähnung und einen Lacher wert.

Es ist eine Frage der Häufigkeit.

Die Institutionalisierung von Klischees, Vorurteilen und Verallgemeinerungen wie hier ist meiner Meinung nach jedoch nicht mehr erheiternd, sondern auf Grund der Überzogenheit schlichtweg primitiv. Auf solche Mittel zurückzugreifen mit dem Ziel, "lustige" Beiträge zu schreiben, finde ich alles andere als originell.
Was mich aber noch viel nachdenklicher stimmt ist, dass die Autoren das Geschriebene womöglich ernst meinen könnten. Auch wenn das nur zu 50 % zutrifft, wäre das bedrückend.

Ich bin kein Fan der Political Correctness. Die Dinge sollen locker bleiben. Mit extremen Formen wird in meinen Augen vieles vertan - in beide Richtungen.

Man kann mich jetzt für verklemmt oder unlocker halten. Derartigen Verallgemeinerungen kann ich einfach wenig abgewinnen. Sie sind nicht lustig, sie sind meiner Meinung nach eher traurig.

Um auch die positiven Seiten zu erwähnen:
Schön finde ich das Layout, das Design und die zum Teil vorhandene Kreativität. Die kann man nicht absprechen. Doch wäre ihr Einsatz in einer anderen Form wesentlich wert-, sinn- und vor allem stilvoller.

Es ist furchtbar, wenn man ein Gefühl hat, das weh tut, man dafür aber keinen konkreten Grund festmachen kann. Nur viele, kleine, subtile Taten, Untaten und Nicht-Taten. Und weil es dann noch Faktoren gibt, die in die von mir erdachte Begründung nicht reinpassen, aber sehr wohl mit reinspielen und das Gefühl noch verstärken. Dafür muss es wohl einen gesonderten Grund geben.

Ich kenne mich nicht aus. Und es ist nicht schön.

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Ich stehe (mehrfach) daneben.

Gestern folgende Rätselaufgabe gestellt bekommen und nun hier für alle, die es versuchen wollen:
Raetsel
Auf dem obigen Bild sind vier Männchen abgebildet, die aus Strafe (für was auch immer) bis zum Kopf im Sand eingegraben sind. Alle vier haben Hüte auf - zwei weiße, zwei schwarze. Die Männchen kennen die Farbe ihres eigenen Hutes nicht, doch wissen sie, dass es insgesamt zwei weiße und zwei schwarze gibt. Wichtig ist, dass die Richtung, in die die Männchen schauen, nicht veränderbar ist. Die Männchen können den Kopf also nicht drehen. Der senkrechte Strich stellt eine Mauer dar, durch die man nicht hindurch sehen kann. Das linkeste Männchen und dessen Hut kann nicht gesehen werden.

Das Ziel der Männchen ist nun, wieder ausgebuddelt zu werden - ansonsten sterben sie. Dazu muss eines der Männchen - egal welches - die Farbe seines eigenen Hutes nennen.

Absprachen und Unterredungen sind striktest verboten. Derjenige, der die Farbe seines eigenen Hutes nennt, bestimmt über das Schicksal aller. Wenn er falsch tippt, müssen alle sterben. Er sollte sich also zu 100% sicher sein.

Frage:
Welches der vier Männchen nennt die Farbe seines Hutes und auf was basieren seine Überlegungen?

Nebenbemerkung: Mit Wahrscheinlichkeiten darf hier nicht gearbeitet werden. Dazu ist der Preis - nämlich das Leben aller Männchen - zu hoch.

Erkundigt euch VOR dem strategischen Annäherungsversuch bei der in Frage kommenden Dame, ob sie in Besitz einer besseren Hälfte ist oder nicht.

Das erspart nicht nur Zeit, sondern viel wichtiger noch: peinliche Situationen!!!

Sternenkino

Darauf freue ich mich schon. Unter freiem Himmel einen Klassiker anschauen. Fein! Hoffentlich renkt sich das Wetter bis dahin ein...

Man glaubt so oft, dass die Ereignisse, die einen ereilen, und die Gedanken, die man dazu hat, einzigartig sind.
Jedoch:
Wir stellen uns scheinbar alle irgendwann die gleichen Fragen und denken die gleichen Gedanken, wie ich hier feststelle.
So kann man sich irren.

Tun, was das Herz sagt. Und sagen, was das Herz tut.

In ersterem bin ich gut. In zweiterem:
Verdammt. Ich habe einigen Aufholbedarf. Angeblich. Und wahrscheinlich.

Warum können derart einfache Dinge manchmal so schwierig sein?

Und warum habe ich so ein undefiniertes Gefühl, das sich wie ein Netz über alles legt?

Dinge, die mich gerade erfreuen:
  1. Das Weiterkommen bei meiner Diplomarbeit. Stehe zwar noch am Anfang, aber ein ... naja, nicht ein Ende, aber eine Mitte ist in Sicht.
  2. Die leichte Untergangsstimmung, die das Arbeiten und Schreiben umso kuscheliger erscheinen lässt.
  3. Ein Blog-Eintrag, der nun die 200 Counts-Grenze erreicht hat. Hätte nie gedacht, dass ich je in den dreistelligen Bereich kommen würde.
  4. Die nächsten fünf Minuten, die von Vorfreude auf das bevorstehende Mittagessen erfüllt sind, wobei hier eher die Gesellschaft Grund zur Freude ist und weniger das Essen selbst - bin noch so voll vom Frühstück.
  5. Die guten Multivitamin-Zuckis, die neben dem Laptop liegen und darauf warten Gaumenfreude zu bereiten.
Nachtrag:
Was ich auch mag: Wenn man in einem fremden Büro vor dem geöffneten Büromaterialien-Schrank steht. Am liebsten würd ich mich mit sämtlichen Kulis, Post-its, Mappen, Klebebändern eindecken, um dann in bunter Art und Weise mit der Arbeit fortzufahren.

Bilde ich es mir nur ein oder herbstelt es draußen schon?

 

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